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Alternativprogramm

Die Quadratestadt Mannheim – eine Erfinderstadt an Rhein und Neckar zwischen Natur und Industrie

 

 

Die Führung beginnt um 10:00 Uhr am Carl-Benz-Denkmal auf der Augustaanlage mit Blick auf das Mannheimer Wahrzeichen den Wasserturm und endet gegen 12:00 Uhr an der Kurpfalzbrücke.

Da wir uns rein sportlich gesehen gerne auf dem Wasser bewegen, wird unser Wanderrudertag auch auf dem Wasser und natürlich in Ruderbooten verbracht.

 

 

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Für Alle, die nicht aufs Wasser gehen, bieten wir an, unsere Stadt an Land und zu Fuß etwas näher kennen zu lernen. Da wir auch „Stadt der kurzen Wege“ sind, lässt sich da manche Entdeckung kompakt in der Innenstadt machen, schnell ein Überblick über das, was das moderne und das historische Mannheim ausmacht, gewinnen.

 

 

Bei der Stadterkundung führen uns Mannheimer Gästeführer in die Quadrate, an Plätze die für bewegende Erfindungen stehen. Wie z.B. am Ausgangspunkt der Führung, dem „Benz-Denkmal“ zu Ehren des Erfinders des Automobils, sowie für Karl Drais, den Erfinder u.a. des ersten Laufrades der Welt und damit der weltbewegenden Erfindung Fahrrad, die in 2017 ihr 200-Jahre-Jubiläum feiert.

 

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Aber auch was es mit „Mannheimer Schule“ auf sich hat, ist Thema und damit ist der Übergang zur weiteren hohen kulturellen Vielfalt eingeleitet.  Die gilt eben nicht nur für technische Erfindungen, sondern auch für die Bereiche Kunst, Literatur und Kulinarik. Ob in Bildern, Worten, Musik oder als hochwertige Produkte, die man weltweit kennt: Mannheimer verstehen zu bewegen.

 

Der Stadtrundgang endet an der Kurpfalzbrücke.

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Dort beginnt die Rückfahrt

 

 

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zum Bootshaus des VWM.

 

Die Augustaanlage entstand in den ersten Jahren nach 1900. Benannt wurde sie nach der Deutschen Kaiserin und Königin von Preußen, Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Bebauung erfolgte von der Stadt aus nach Osten. Die auf breitem Mittelstreifen zweireihig mit Platanen bepflanzte Allee wurde im Jubiläumsjahr 1907 (300 Jahre Stadt Mannheim) angelegt.

Der Wasserturm ist das Wahrzeichen Mannheims. Erbaut 1889 von dem Stuttgarter Architekten Gustav Halmhuber, der auch am Bau des Berliner Reichstags mitwirkte. Als Herzstück der zentralen Trinkwasserversorgung war er bis zum Jahr 2000 in Betrieb. Der Wasserturm ist 60 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 19 Metern und fasst 2000 Kubikmeter Wasser. Das Dach des Turmes bekrönt eine Statue der Amphitrite, der Gattin des Meeresgottes Poseidon. Auch der weitere Bildschmuck und die Figuren am kleinen und am großen Becken nehmen diese Thematik auf: Wasser ist Leben und – speziell für Mannheim – die Grundlage für Schifffahrt und Handel.

Quadratestadt ist ein Beiname der Stadt, deren historische Innenstadt als Planstadt in Häuserblöcken statt in Straßenzügen angelegt ist. 1684 wurde die ungewöhnliche Nummerierung erstmals eingeführt, die heutige Systematik existiert seit 1811. Die Quadrate werden durch Buchstaben und Zahlen beschrieben.

Die Kurpfalzbrücke ist nicht die erste Brücke an dieser Stelle. Zuerst stand an dieser Stelle eine Kettenbrücke, welche später durch die Friedrichsbrücke ersetzt wurde. Erst nach deren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg entstand an dieser Stelle eine 28 m breite und 187 m lange Balkenbrücke namens Kurpfalzbrücke.

Die Neckaruferbebauung Nord, auch kurz „NUB“ ist eine Wohnanlage mit drei Hochhäusern. Die Planungen zur Neugestaltung des Neckarufers begannen in den 1960er Jahren. Eine zentrale Fußgängerebene gewährt Zugang über den Neckarsteg zum stadtseitigen Collini-Center.

Unser Bootshaus wurde 1977 an alter Stelle wieder aufgebaut, es liegt direkt am Altrhein, in der Sandhofer Str. 51-53.  Für Ruderer und Kanuten stehen vier Bootshallen, sowie Umkleide – und Duschräume zur Verfügung. Ein Kraftraum, ein Ergometerraum, sowie Sauna und Jugendraum sind ebenfalls vorhanden. Nach dem Sport kann man sich im Clubraum mit Ausschank regenerieren, am Stammtisch “über Gott und die Welt reden” und über die Boote und die gefahrenen Bootskilometer diskutieren.